Angehörigen und Jugendbesuch aus Ufa am Bodensee vom Sa 27.07 - Mi 7.8.2002

 

14 Jugendliche und 5 Begleitpersonen, Freunde und Angehörige der Opfer des Flugzeugunglückes folgten einer Einladung unseres Freundeskreises und der Stadt Überlingen, unterstützt durch eine Initiative der Südkurier Lokalredaktion Überlingen, an den Bodensee schon so kurz nach der Tragödie. Sie erlebten eine Welle des Mitgefühls im Bodenseekreis. 

Die Jugendlichen nahmen an der internationalen, durch Schüler selbst organisierten, Jugendtagung www.isl2002.de zum Thema "Brücken unsere Chance" teil. Hier kamen über 350 Schüler aus der ganzen Welt zusammen um in vielfältigsten Workshops an Brücken zu bauen. 

Drei Väter, welche Kinder verloren hatten, kamen mit, um den Dank der Angehörigen allen Einsatzkräften zu überbringen und weiter Informationen zu der Katastrophe zu sammeln.

Als Gegenbesuch nahmen 17 Jugendliche vom Bodensee  an der Einladung nach Baschkirien vom 2. - 12. Januar 2003 teil. Diese Einladung von 110 Einsatzkräften kam gerade durch den Bericht von zwei, an diesem Jugendbesuch teilnehmenden Vätern, gegenüber dem Präsidenten der Republik Baschkortostan  zustande.

Berichte von Jugendlichen zum Besuch in Deutschland

 

 

         Ella Bassirowa  19 J

Diese Fahrt nach Deutschland war für mich enorm wichtig. Es gab viele traurige Momente und sehr viel Interessantes. Nun ist mir im Herzen viel leichter geworden - ich habe mich vor der Erde verbeugt, auf der mein Schwesterchen und die Kinder Baschkiriens verunglückt sind. Ich bin dankbar für die Möglichkeit die Unglücksstelle besuchen zu können, dafür, dass nur freundliche und uneigennützige Menschen uns umgeben haben, die mit uns gefühlt und unseren Schmerz geteilt haben. Der Gastaufenthalt bei euch in Deutschland war sehr unterhaltsam und interessant, weil ihr uns mit allen Mitteln versucht habt von unserer Trauer abzulenken. Wir haben  es in sehr kurzer Zeit geschafft viele Sehenswürdigkeiten und viele nette Menschen in dieser Gegend kennenzulernen.

Der Aufenthalt in der Waldorfschule war sehr interessant, wir sind anderen Menschen begegnet, haben ganz andere Sprachen kennengelernt, haben gesehen wie freundlich die Menschen hier sind.

Ich vergesse nicht die Zeit, die ich in Deutschland verbracht habe: Einwohner mit Tränen in den Augen, als wir die Rosen am Denkmal gesetzt haben; das tiefe Wasser des Bodensees; den Flug mit dem Zeppelin und vieles mehr...

Wir haben überall, wo wir waren, eine große Herzlichkeit erfahren.

Großen Eindruck hat bei mir die Insel Mainau - Insel der Blumen und Schmetterlinge - hinterlassen. Ein Blumenmeer unbeschreiblicher Schönheit, wobei auch die Blumen besonders gepflegt werden. Auf Reichenau haben wir eine Kirche besucht, die mir auch sehr gefallen hat. Einen herzlichen Empfang haben wir auch im Rathaus erhalten und der Bürgermeister hat uns freundlich begrüßt. Wir waren beim Architekten, der uns von der Entstehung des Denkmals erzählt hat. Uns ist es auch gelungen die Pfahlbauten in Uhldingen zu besichtigen und es wurde für uns eine interessante Führung durch das Schloß Salem mit anschließendem Besuch des Affenberges organisiert.

Ich bin Frau Leutz sehr dankbar für ihre Gastfreundlichkeit und ihre Aufmerksamkeit, ebenso auch allen Organisatoren dieser Reise, die alles dafür getan haben, dass es uns gut geht.

Einen sehr herzlichen Dank für das, was ihr für uns gemacht habt!!!

 

           Anna Mintschenkowa   15 J

Die Fahrt nach Deutschland hat bei mir einen unglaublichen Eindruck hinterlassen. Vor allem haben mich die Freundlichkeit und das Mitgefühl der Deutschen gegenüber den Angehörigen der Opfer der Flugzeugkatastrophe erstaunt.

In diesen 2 Wochen, in denen ich in Deutschland war, hat unser Organisator Jürgen Rädler unsere Zeit so geplant, dass es keine einzige Minute gab, die sinnlos verstrich.

Wir nahmen teil an dem internationalen Jugendkongress, haben Museen und historische Sehenswürdigkeiten besucht und andere Städte besichtigt. Um unsere Unterhaltungen zu erleichtern, waren immer Dolmetscher mit uns zusammen. Wir sind ihnen sehr dankbar, obwohl wir uns mit den Gleichaltrigen auf Englisch unterhalten konnten.

Natürlich ist unser Verlust unersetzbar. Doch wie schmerzhaft es auch ist, es wird immer leichter sein, wenn Menschen neben und mit einem sind, die einen verstehen und somit den Schmerz etwas lindern können. Deswegen sind meine Eltern und ich den Organisatoren dieser Reise unendlich dankbar. 

 

               Jana Danilenko 13 J

 Diese kurze Reise nach Deutschland wurde zu einem unvergesslichen Ereignis in meinem Leben. Am wichtigsten war der Besuch der Unglücksstelle, wo unsere Verwandten und Freunde umgekommen sind. Wir sahen diese Stelle zum ersten Mal und es machte auf uns einen starken Eindruck. Dann besichtigten wir die Installation „Orte der Achtsamkeit“, das die Deutschen in der Ortsmitte von Owingen auf einer kleinen Wiese zum Gedenken an die Opfer, Kinder und Erwachsene, errichtet hatten. Die Hauptidee dieses Ortes ist das Wasser, es verkörpert das Leben auf der Erde, und um das herum pflanzten wir 71 Rosen als Symbol der ewigen Liebe. Es tat uns gut, dass sich die uns unbekannten Menschen so um unsere Angehörigen kümmern.

Unser übriges Aufenthaltsprogramm war sehr intensiv. Wir besichtigten verschiedene Orte, die Deutschland in seiner ganzen Pracht darstellen.

In den ersten Tagen unserer Reise wohnten wir in der Waldorfschule Überlingen, dort fand ein europäischer Jugendkongress statt, zu dem wir eingeladen waren. Diese Schule stellte einen wunderbaren architektonischen Bau dar. Sie war sehr schön sowohl von innen, als auch von außen. Ein prächtiger Garten umgab die Schule. Dort gab es viel Grünes, Blumen, Spielplätze, Schaukeln. An dieser Schule konnten wir spezielle Workshops tagsüber und abends besuchen. Zum Beispiel: Tanz, Kunst, Gitarre, Umgang mit Konflikten, Jonglieren und vieles mehr. Außerdem hatten wir ein interessantes Unterhaltungsprogramm: Disco, Tango-Abende, Pantomime. Und am letzten Kongresstag erfolgte die Präsentation der Workshops. Alles war einfach wunderbar!

Am nächsten Tag zogen wir aus der Schule zu den Gastfamilien. Davor machte unsere Gruppe einen Ausflug. Wir besuchten ein Pfahlbaudorf. Das ist eine Ursiedlung am Bodensee. Dort sahen wir verschiedene Gebrauchsgegenstände aus der damaligen Zeit. Dieser Ausflug war nicht nur interessant, sondern auch sehr bereichernd. Danach lernten wir unsere Gastfamilien kennen, wo wir die nächsten Tage verbrachten. Meine Freundin und ich kamen in eine dreiköpfige Familie: Mutter- Inga, Schwester- Swanzia, Bruder- Taschi. Sie wohnten in einem großen dreistöckigen Haus umgeben von einem kleinen Garten. Wir verbrachten nicht sehr viel Zeit zusammen: morgens beim Frühstück und abends beim Abendessen. Die übrige Zeit waren wir unterwegs: Ausflüge, Zeppelinfahrt. Diese Fahrt war einfach sensationell. Wir flogen über dem Bodensee und bewunderten die Landschaft. Besonders gut konnte man aus dem Panoramafenster sehen.

Der nächste Tag war nicht weniger interessant. Wir besuchten Schloss Salem. Dieses Schloss wurde von Mönchen gegründet und anfangs befanden sich hier verschiedene Werkstätten, eine Schmiede und sogar ein Gefängnis. Heute befindet sich hier eine Eliteschule, die viele berühmte Persönlichkeiten besuchte. Außerdem besuchten wir den Affenberg. In diesem Zoo leben große Affenfamilien. Sie laufen hier frei herum und man darf sie mit Popkorn füttern. Dieser Ausflug hat mir auch sehr gut gefallen.

Danach waren wir auf der Blumen- und Schmetterlingsinsel Mainau. Diese Insel erreichten wir auf einer Yacht. Diese kurze Segeltour machte mir sehr viel Spaß sowie auch die Insel selbst. Dort konnte man eine Vielfalt von Blumen und Blumenkompositionen bewundern. Außerdem wachsen auf der Mainau eine Menge exotischer Bäume: Palmen, Bambus usw. Nach diesem Blumenreich begaben wir uns ins Schmetterlingshaus, wo eine konstante Temperatur gehalten wird. Unzählige Schmetterlinge flogen umher: von den kleinsten bis zu den riesigen. Das war wirklich ein beeindruckender Anblick.

Auch besuchten wir Meersburg, Singen, Stuttgart. Dort sahen wir uns alte Bauten und Kirchen an, die sich durch ihre architektonischen Merkmale auszeichneten.

Besonders erinnere ich mich an den letzten Tag in Deutschland. Alle Gastfamilien und die Helfer- Polizisten, Dolmetscher- trafen sich zu einem Abschiedsessen in einem Treibhaus. Wir sangen, tanzten und erzählten uns- versuchten die Zeit bis zum Abschied hinauszuzögern, aber es kam trotzdem. Wir fuhren zur Unglücksstelle, um uns für immer von unseren Angehörigen zu verabschieden, und ließen dort Kuscheltiere für sie. Sie bleiben immer in Gedanken bei uns. Dann fuhren wir heim, früh am Morgen ging es los.

So ging unsere Reise nach Deutschland zu Ende. Und ich habe begriffen, dass Deutsche sehr gute, herzliche Menschen sind, die immer bereit sind zu helfen. Wenn alle Menschen fremdes Leid wie ihr eigenes empfinden würden, so wie die Deutschen das gemacht haben, würde die Welt besser werden. Wir danken ihnen herzlichst für alles!

 

           Dinara Maskulova 17 J:

Der Sommer ging für mich sehr schnell vorüber, aber es blieb eine prägende Erinnerung in meinem Herzen... Ich war in Deutschland und es war super. Alles ist dort neu für uns: das Land, die Leute, die Sprache und die Kultur...

Aber ein Schmerz und eine tiefe Trauer spüre ich. Wer hätte das denken können, dass uns hierher solch ein Unglück, so eine schreckliche Tragödie führte, die fast die ganze Welt erschüttert hat...

Deutschland ist ein Wunderland, schön und gepflegt. Sehr bewegt hat mich die rührende Fürsorge für uns, ihre grenzenlose Liebe zum Leben und zu den Menschen. Natürlich wenn die Deutschen zu uns nach Baschkortostan gekommen wären, wären sie nicht weniger herzlich empfangen worden. Die Deutschen sind sehr gastfreundlich und aufmerksam, nett und verantwortungsvoll. Alles hat mir gut gefallen: ihre nicht großen und sehr gepflegten Städte, saubere Strassen, der wunderbare, riesige See und die Blumeninsel, die Fahrt mit der Yacht und mit dem Zeppelin. Erstaunt war ich über die Demokratie der Erwachsenen im Umgang mit den Jugendlichen, ihre Art, sich zu kleiden und sich zu amüsieren. Die Menschen jeden Alters fahren Rad, sogar von einer Stadt in die andere. Große Klasse! Denn die Gesundheit – ist das Pfand zum Erfolg in allem! In Deutschland pflegt man Traditionen und achtet das Altertum.

Ich möchte allen danken, welche um uns waren während unseres Aufenthaltes in Deutschland, sich um uns gekümmert und uns unterstützt haben. Ein besonderes Dankeschön unserem unermüdlichen Jürgen Rädler, der diese Reise organisiert hat, von dem wir so viel über Deutschland und über sein wunderbares Bundesland Baden-Württemberg erfahren haben. Dank ihm weiß ich jetzt, wo und wie Schnaps gebrannt wird, welche Kirchen und Schlösser es in Deutschland gibt und dass Eis bis 19 Euro kosten kann...

                                Katja Nasibullina, 17 J:

Deutschland, Berlin, Überlingen... Früher war das für mich nur ein Land in Westeuropa, von dessen Geschichte, Traditionen und Kultur mir einiges aus Büchern bekannt war. Aber ich hätte mir nie träumen können, dass ich irgendwann nach Deutschland komme. Und plötzlich wurde der Traum zur Wirklichkeit! Ich reise nach Deutschland! Wie viele Emotionen, Freude und Glück empfand ich. In der Nacht vor der Abreise stellte ich mir dieses Land vor, aber als ich dort ankam, aus dem Flughafen herausging... ich blieb vor der Schönheit, die sich meinen Augen eröffnete, wie angewurzelt stehen. Aus jener Nacht blieb mir eine in Lichtern glänzende, schöne, saubere Stadt in Erinnerung. Mit jedem Tag lernte ich mehr und mehr kennen, alles war für mich interessant. Ich informierte mich über alles, hörte und schaute aufmerksam zu und verglich es mit Russland.

Es hat mir hier sehr gut gefallen. Die Natur hier hat eine Ähnlichkeit mit Baschkirien. Nicht nur die Natur, sondern alles ist wunderschön in Deutschland. Man kann hier stundenlang spazieren gehen, ohne müde zu werden vor Bewunderung: die Architektur der Häuser, die geschmackvollen Strassen, den Duft der Blumen. Und was für wunderbare Menschen leben hier! Liebe, freundliche, hilfsbereite! So dass man jeden ansprechen möchte.

Auch außerordentlich interessant für mich war die Teilnahme an dem Jugendkongress, wo ich mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern zusammen sein konnte, viel über sie erfuhr und meinen neuen Freunden von mir und von meinem Land erzählte. Jetzt schreiben wir uns.

Ganz herzlich danken möchte ich den Organisatoren des Kongresses für ihre Mühe, ihre Geduld, ihr Taktgefühl und ihr Verständnis.

Als ich nach Hause kam, berichtete ich allen Freunden und Bekannten mit Begeisterung über die Reise nach Deutschland. Ich betrachte die Fotos und erinnere mich an das schöne Überlingen und an den malerischen Bodensee, an das nette und gemütliche Owingen, an die einmaligen Ausflüge auf die Reichenau und die Mainau, an die märchenhafte Zeppelinfahrt und natürlich nicht zu vergessen, die Waldorfschule. All das bleibt für lange in meinen Erinnerungen zu der wunderbaren Reise nach Deutschland im Sommer 2002.

 

 

Programm für Besuchergruppe aus Baschkortostan

vom 27.07.-7.8.02

1. Teilnahme der Jugendlichen auf dem "International Student Congress Lake Constance" 

     www.isl2002.de 

2. Kulturprogramm in der Bodenseeregion und Aufenthalt in Gastfamilien

Im Überlinger Stadtgarten

3. In der staatlichen Presseagentur von Baschkirien,  Bashinform wurden 10 Artikel durch Ludmilla Petrovskaja, welche ebenso hier war, über den Besuch veröffentlicht.

Im Folgenden eine Zusammenfassung der Berichte

3.a) zum Programm der Erwachsenen ( Herr Chammatow, Herr Sufjanow - Regierungsvertreter der Republik Baschkortostan)   

Datum der Artikel

Titel

Zusammenfassung

29.07.02

Im Land Baden-Württemberg

Ankunft der Besuchergruppe in BW.

Drei Ziele der Delegation: Teilnahme am internationalen Kongress, den Dank auszusprechen und zusätzliche Information über die verunglückten Angehörigen zu gewinnen.

Pressekonferenz in Waldorfschule. Besuch der Plätze der Wrackteile. Kerzen, Blumen, Kreuze. Einwohner mit Worten des Beileids. Frau Braun und der Leiter des Camphill Brachenreute sowie Frau Ainsdorf, Herr Kitt erzählen ihre Eindrücke.     

29.07.02

Pressekonferenz der Baschkirischen Delegation in Überlingen

Info über die Pressekonferenz. Herr Lutz sprach Beleid aus.

Sufjanow spricht über Teilnahme der baschkirischen Jugendlichen am internationalen Kongress in der Waldorfschule. Ihre Aufgabe auf dem Kongress ist die Information über die Republik Baschkortostan, ihre Kultur und ihre Geschichte, über Freunde und Verwandte, die ihr Leben auf tragische weiser verloren haben.

Chammatows Ansprache zur deutschen Presse.

Im Namen der Angehörigengemeinschaft dankt er allen, die im Einsatz waren, die ehrenamtlich und ohne Eigennutz geholfen haben. Außerdem hat er Fragen über die Angehörigengemeinschaft beantwortet.

Chammatow:  “ Wir beobachten  die Untersuchungen.  Die Aufgabe ist nicht, die Schuldigen zu bestrafen, sondern dass nirgendwo und niemals die Tragödie sich wiederholen wird.“

 

31.07.02

Konstanzer Staatsanwalt untersucht die Gründe für das Flugzeugsunglück

Chammatow und Sufjanow treffen den Staatsanwalt, Herrn Kleiber.

Herr Kleiber antwortet auf Fragen, erklärt den Stand der Untersuchungen. Für Chammatow ist das Treffen sehr wichtig und informativ. Die Deutsche Staatsanwaltschaft führt die Untersuchungen sehr genau durch. Die Staatsanwaltschaft wird die neuen Informationen an die Angehörigengemeinschaft weiterleiten.  

02.08.02

Baschkirische Delegation besucht die Polizeihochschule in Villingen-Schwenningen wo gerade ein Nachbesprechung des Einsatzes stattfindet.

Die Reden den Herren Schneider, Walser, Buchmann, Knubben, Frau Graf-Köpple.

Das Dankwort den Herrn Chammatow und der offizielle Brief der Angehörigengemeinschaft.

Psychologische Betreuung der Polizei: Ein sehr interessanter Vortrag von Herrn Buchmann.

Studenten und Polizisten spenden für weitere Jugendbegegnungen

02.08.02

Mehr als 22 000 EURO auf dem Konto für Besuche der Hinterbliebenen

Aktion des Südkurier. Nach einer Idee von Chefredakteur Martin Baur wird ein Fond „Brücke nach Ufa“ gegründet. Das Geld soll für den Aufbau der Beziehungen ausgegeben werden.  

02.08.02

Leiter der Polizei Region Bodensee zu Tränen gerührt über die Dankbarkeit der baschkirischen Eltern 

Besuch bei der Friedrichshafener Polizei. Herr Walser erklärt die Organisation des Einsatzes.

Demonstration der technischen Möglichkeiten der Polizei .

Information über die verschiedenen Einsatzbereiche und Ausblildung der Polizei.

Dank von Herr Chammatow an Herr Walser und alle Polizeimitarbeiter für den Einsatz.

Ehrenmedaillie und kleine baschkirische Puppe als Souvenir für Walser.

Besuch bei der Wasserpolizei. Kleine Info über die Geografie des Bodensees. 

02.08.02

Baschkirische Delegation besucht Kriminalpolizei der Stadt Tübingen

Einer der schwersten Besuche für die baschkirische Delegation.

Vorträge von Herrn Hummel und Herrn Schreiber.

Chammatow dankt allen Kriminalbeamten und Experten für die schwere Arbeit. „Dank Euch konnten wir unsere Kinder so begraben wie es sich gehört. Ihr habt alles gemacht was möglich war. Wir haben gesehen wie akkurat alle Sachen eingepackt waren. Besonderen Dank für die Rückgabe der Foto- und Video-Kameras der Verunglückten. Vielleicht werden wir demnächst sehen können wie unsere liebsten ihre letzte Stunden verbracht haben.“

Die Herren Hummel und Chammatow haben Souvenirs ausgetauscht.

   

3.b) Gesamtes Programm der baschkirische Besuchergruppe 

Datum der Artikel

Titel

Zusammenfassung

29.07.02

In Owingen wurde das im Rahmen des Kunstsommers entstandene Objekt "Orte der Achtsamkeit" eingeweiht.

Baschkirische Delegation hat an der Einweihung des "Ortes der Achtsamkeit" über den Flugzeugabsturz teilgenommen.  Der Entwurf stammt von Herrn Herbert Dreiseitl.

Symbolik des Ortes. Angehörige pflanzen  71 Uralrosen, zusammen mit Feuerwehr Owingen

31.07.02

In Werkstatt der Waldorfschule Stadt Überlingen geht die Arbeit am Leporello über die Opfer des Flugzeugsunglücks zu Ende

Noch am 4. Juli haben  deutsche Menschen angeboten, einen Stand oder ein Gedenkbuch zu machen. Sie hatten um Fotos und Kurzbiografien von den Opfern gebeten.

Die Idee ist jetzt wahr geworden.

Margaret Jaschke, eine wunderbare Frau , ehemalige Lehrerin der Waldorfschule, hat die Verwirklichung der Idee übernommen.

Die baschkirischen Schüler haben geholfen.

Das Leporello wird Herrn Bürgermeister Lutz übergeben mit den Dankesbriefen der Hinterbliebenen.  

02.08.02.

Schüler aus Baschkortostan nehmen Teil am internationalen Jugendkongress in Überlingen

Heute haben die baschkirischen Jugendlichen  am Jugendkongress in Überlingen Vorträge über Baschkortostan gehalten.

Kurze Information über Teilnehmer und Aufgabe des Kongresses.

Baschkirische Jugendliche nehmen an Diskussionen und Workshops teil.

Heute haben die baschkirischen Kinder einen besonders eindrucksvollen Tag gehabt. Sie haben die Stadt Friedrichshafen besucht und sind Zeppelin gefahren. Sie konnten die Schönheit dieses wunderschönen Landes von oben genießen.

 Am Samstag beendet der Kongress seine Arbeit. Aber die baschkirische Delegation bleibt noch da. Für die Gruppe ist ein spezielles Kulturprogramm organisiert.  Die Kinder besuchen  alte Schlösser, die Mainau und andere Sehenswürdigkeiten. Sie wohnen in Gastfamilien. 

 


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